Grob- und Feinabsteckung

 

Bei der Absteckung geht es darum, die Geometrie des geplanten Bauvorhabens in die Örtlichkeit zu übertragen, so dass der Bauunternehmer das Objekt plangenau errichten kann.
Dabei unterscheidet man i.d.R. zwei Arten der Absteckung, die Grobabsteckung und die Feinabsteckung.


Bei der Grobabsteckung wird vor Beginn der Bautätigkeit die Lage des Baukörpers oder des auszuschachtenden Bereichs mit z.B. Holzpflöcken oder Eisenstangen auf dem Baugrundstück markiert. Zusätzlich wird in der Nähe des Bauvorhabens eine Höhe markiert, so dass z.B. der Tiefbauunternehmer bei den Ausschachtungsarbeiten exakt die Lage und die Höhe bzw. Tiefe der Baugrube festlegen kann.


Die Feinabsteckung folgt zeitlich gesehen nach der Grobabsteckung. Hierbei wird die exakte Baukörpergeometrie in die Baugrube übertragen. Dabei werden z.B. auf das vom Bauunternehmen errichtete „Schnürgerüst“ – ein aus Holzlatten errichteter horizontaler Winkel – Nägel eingeschlagen, mit deren Hilfe über gespannte Schnüre die Gebäudeaussenkanten des geplanten Bauvorhabens ersichtlich sind. Damit ist die Lage der jeweiligen Außenwand visualisiert und ermöglicht die genaue Errichtung.


Bei komplexeren oder größeren Baukörpern werden Achsen in die Örtlichkeit übertragen und dienen so als Bezugspunkte!

 

 

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© Vermessungsbüro Gregor Blaszczyk